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Freie Wählerschaft Grassau

Ziele der Freien Wählerschaft Grassau



Grassau kinder- (jugendlichen-), familien- und seniorengerecht gemeinsam gestalten



Wenn man etwas gemeinsam gestalten möchte benötigt man dafür auch Informationen über die jeweiligen Bedürfnisse aus erster Hand. Selbstverständlich betrachten wir uns diesbezüglich als Ihren ersten Ansprechpartner, der sich gerne für Sie Zeit nimmt. Es wird nicht möglich sein, immer alle Wünsche zu erfüllen, aber gemeinsam können Lösungsmöglichkeiten diskutiert und akzeptable Kompromisse gefunden werden.

 

 

 

Verantwortungsvoller und transparenter Umgang mit den Gemeindefinanzen



Natürlich muss eine Gemeinde verantwortungsvoll mit dem Geld der Bürger umgehen. Im Vordergrund steht für uns hierbei neben der Frage der Notwendigkeit auch die Frage der Nachhaltigkeit. Was brauchen wir wirklich und kann es sinnvoll gegenfinanziert oder gar amortisiert werden? Vielleicht mag es sinnvoll sein, manche Themen in einer geschlossenen Sitzung zu verhandeln, die Ergebnisse aber sollten transparent, also für die Bürger einsehbar und nachvollziehbar sein.

 

 

 

Förderung von Handwerk, Mittelstand und Landwirtschaft



Hier gilt es, bestehende Geschäfte, vor allem im Ortszentrum zu stärken, neue Selbstständige zu unterstützen und die gewerbliche Auswanderung auf 'grüne Wiesen' zu vermeiden. Bevor neue Gewerbegebiete ausgewiesen werden müssen mögliche Alternativen durchdacht und bestehende leerstehende Gewerbeflächen und Gebäude genutzt werden.
Im Bereich der Landwirtschaft wollen wir die Herstellung regionaler Produkte und deren Vermarktung stärken und ausbauen. Wenn Grassauer in Grassau arbeiten, kaufen und leben entwickelt sich eine befruchtende Gegenseitigkeit und ein für beide Seiten gewinnbringendes Geben und Nehmen.

 

 

 

Respektvoller Umgang mit der Umwelt



Das Streben nach Energieautarkie wird von uns voll unterstützt. der Ausbau der erneuerbaren Energien soll gemeindlich gefordert und gefördert werden. Die Gemeinde hat die Aufgabe, hier mit gutem Beispiel voranzugehen, Bürgerbeteiligungsprojekte auf Gemeindegrund zu initiieren, Wasserkraftnutzungsmöglichkeiten auch in kleinen Bereichen zu unterstützen und nicht zuletzt auch motivierende Informationspolitik bezüglich Energieeinsparmöglichkeiten zu betreiben.
Beim Umgang mit vorhandenen Nutzflächen soll nicht nur Flächenfraß vermieden und verhindert werden, sondern auch verstärkt auf unsere heimische Flora und Fauna geachtet werden. Als mahnendes aber gleichzeitig polarisierendes Beispiel sei an dieser Stelle der Golfplatz genannt.

 

 

 

Aktive Bürgermitbestimmung schaffen



Demokratie funktioniert nach dem Mehrheitsprinzip, doch manchmal erscheint es uns sinnvoll, dass sich die Verantwortlichen informieren, ob bestimmte Entscheidungen denn aktuell auch bei den Gemeindebürgern mehrheitsfähig sind. Eine direkte Partizipation möglichst vieler Bürger an zukunftsweisenden Entscheidungen sollte das Ziel sein, damit nicht über Bürger, sondern von und mit Bürgern entschieden wird. Gut informierte Bürger setzen sich intensiv mit politischen Sachfragen auseinander, sind beim Entscheidungsprozess aktiv beteiligt und schlussendlich nicht frustriert über Entscheidungen von 'denen da oben', an denen sie ja eh nichts ändern können.

 

 

 

Beste Bildung vor Ort



Grassau wurde zum Mittelschulstandort gewählt und wird somit über Jahre nicht nur den Grundschülern die Möglichkeit einer Schule im Ort bieten können. Genau hier bietet sich aber die Möglichkeit für eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Mittelschulverbund mit Übersee. In Übersee stehen viele frisch renovierte Klassenzimmer leer, die Dreifachturnhalle bietet sicher noch Vormittagskapazitäten und die Überseeer würden sich ebenfalls über beste Bildung vor Ort freuen. Bevor man in Grassau über weitere Anbau-, Umbau- oder Ausbaumaßnahmen der Schule nachdenkt, sollte man gemeindeübergreifende Lösungsmöglichkeiten ausloten.
Für alle Schüler, die mit dem Bus fahren müssen, gilt es, überfüllte Schulbusse zu vermeiden und damit größtmögliche Beförderungssicherheit zu schaffen.

 

 

 

Brauchtum, Kultur und Sprache unserer Heimat fördern



Wir sind stolz auf unser Brauchtum, unsere Kultur, unsere Sprache und unsere Heimat und wollen dies in allen Teilbereichen fördern. Das daraus resultierende 'Mia san mia' - Gefühl stärkt den Zusammenhalt. Gleichzeitig gilt es, offen zu sein für Neues, denn jede Subkultur hat das Recht, sich ausleben, entwickeln und vielleicht etablieren zu dürfen.

 

 

 

Verträglicher und bedarfsorientierter Tourismus



Die zentralen Fragen lauten, warum, wer, wo in Grassau Urlaub machen soll und wann würde ich selbst mich für Grassau als Urlaubsort entscheiden. Vielleicht gelingt es, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, indem das Kultur-, Freizeit- und Sportangebot in verschiedensten Nischenbereichen für alle Bürger weiter aufgewertet und ausgebaut wird. Grassau könnte als Zentrum des Achentals zum touristischen Ausgangs-, Mittel- oder Zielpunkt für Nah und Fern installiert werden. Natürlich bieten sich gerade hier auch viele Möglichkeiten der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit. Die Vorteile und Vorzüge jeder Gemeinde werden zielgruppengerecht zusammengestellt und präsentiert.

 

 

 

Gleichwertige und gerechte Lebensverhältnisse anstreben



An erster Stelle gilt es hier, den Bedürfnissen von Familien vor allem auch mit jungen Kindern gerecht zu werden. Die nächste Generation braucht Perspektiven und soll sich in Grassau auch in Zukunft wohl fühlen und eine eigene Existenz aufbauen können. Die hohen Immobilienpreise begünstigen eher den Zuzug gutsituierter älterer Paare und die gestiegenen Mietpreise treiben junge Familien förmlich aus dem Ort. Auch wenn es abgedroschen klingen mag, sollten wir in unsere Kinder und Jugend und damit in unsere Zukunft investieren.

 

 

 

Gemeindeübergreifender Hochwasser- und Katastrophenschutz



Auch wir blicken der Tatsache ins Auge, dass sich die Großwetterlage verändert und die Unwetter häufiger, kräftiger und intensiver werden. Ein eigenständiges Notfall- und Evakuierungsprogramm für Grassau und das Achental muss ausgearbeitet, laufend aktualisiert, installiert und vor allem kommuniziert werden. Wo aus Sicherheitsgründen Dämme keinesfalls brechen dürfen, werden diese gezielt verstärkt. Im Gegenzug gilt es, Sollbruchstellen mit sinnvollen Auslaufflächen zu schaffen und Entschädigungszahlungen und mögliche Beseitigungshilfen im Vorfeld zu regeln.

 

 

 

Ehrenamt, Vereine und Verbände stärken



Die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Menschen in unseren ortsansässigen Vereinen und Verbänden kann nicht oft genug gelobt werden. Mit unglaublicher Motivation und voller Elan engagieren sich Mitbürger meist gänzlich unentgeltlich für unser aller Wohl. Die vielen unzähligen Stunden könnten niemals auch nur annähernd bezahlt werden. Die Gemeinde sollte Möglichkeiten suchen, diese Leistungen individuell zu würdigen.

 

 

 

Zeitgemäßer Ausbau der Infrastruktur



Die technische und soziale Infrastruktur in Grassau ist sehr gut und muss auch über Jahre hinweg aufrechterhalten werden. Diese Einrichtungen sowohl im sozialen wie im technischen Bereich dürfen im Gemeindehaushalt nicht gekürzt werden (Radwegnetz, Straßenbau, Familienstelle in der Gemeinde).