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Theresa Strehhuber und Sebastian Bosch Jugendbeauftragte



Sebastian Bosch und Theresa Strehhuber sind die neubestellten Jugendbeauftragten. Beide sind 25 Jahre alt und werden künftig als Bindeglied zwischen Jugendeinrichtungen, Organisationen, Jugendlichen und Gemeindevertretung fungieren.
Sebastian Bosch und Theresa Strehhuber sind die neubestellten Jugendbeauftragten. Beide sind 25 Jahre alt und werden künftig als Bindeglied zwischen Jugendeinrichtungen, Organisationen, Jugendlichen und Gemeindevertretung fungieren.

 

Marktgemeinderat entschied sich für zwei Beauftragte

Gleich vier Bewerber für das Amt des Jugendbeauftragten gab es in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung. Für den Rat war es nicht einfach eine Entscheidung zu treffen. Schließlich einigte man sich das Ehrenamt mit Theresa Strehhuber und Sebastian Bosch zu besetzen.

Zunächst erklärte Bürgermeister Stefan Kattari, dass ein Beauftragter aus den Reihen des Marktgemeinderates als Referent bezeichnet werde, eine Person außerhalb des Gremiums als Beauftragter gelte. Aus dem Marktgemeinderat gebe es keinen Bewerber. Der Jugendbeauftragte sei ein wichtiges Bindeglied zwischen Jugend, Jugendorganisationen und Marktgemeinderat.

Gleich vier Bewerbungen gebe es für dieses Ehrenamt. Damit die Räte einen Eindruck von den Personen erhielten, wurden alle vier zu einer Kurzvorstellung gebeten.

Den Anfang machte Andreas Pfautsch, der sich seit vielen Jahren in der Jugendarbeit verwurzelt fühlt und Pfadfinder sei. Seine Frau sei im Elternbeirat aktiv und als Team seien sie beide eine Anlaufstelle für Eltern und Kinder. Zudem sei er Nachhilfelehrer und habe guten Kontakt zum Marktgemeinderat.

Der 25jährige Sebastian Bosch informierte, dass er zweiter Vorstand des Vereins Birn Pub sei, ein Verein, der vor allem die Jugend mit Festen und Aktionen zusammenbringen möchte. Er würde als Jugendbeauftragter einige Projekte in Angriff nehmen.

Die jüngste Bewerberin war Laura Zillner. Die 20jährige absolviert gerade ihr Fachabitur, sei sehr sportlich. Sie erklärte, dass sie in der Marktkapelle mitspiele und im Schützenverein Jugendtrainerin sei.

Letztlich bewarb sich auch Theresa Strehhuber. Die 25jährige erklärte, dass sie schon immer mit Jugendlichen zu tun habe, im Trachtenverein und im Schützenverein aktiv sei und beim Kinderferienprogramm mitwirkte. "Mir macht die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Spaß", betonte sie.

Kattari freute sich, dass paritätisch die Bewerber verteilt seien. Franz Pletschacher (BP) hob die bisherige Arbeit von Laura Zillner im Schützenverein hervor. Die Aufgabe als Jugendleiterin sei nicht ungefährlich und erfordere gute Disziplin. Laura habe ihre Gruppe gut im Griff, lobte er.

Sepp Grießenböck (FW) plädierte für Sebastian Bosch, der im richtigen Alter sei und sich seit vielen Jahren engagiere. Sebastian habe sich bei Organisation, Planung und Durchführung des Kinderfaschings, organisiert vom Birn Pub sehr eingebracht. Dem fügte Hans Genghammer (FW) hinzu, dass Bosch bereits zweimal für ein Marktgemeinderatsmandat kandidiert habe und dieses Amt ihm die Möglichkeit biete noch mehr in ein vielleicht künftiges Mandat hineinwachsen zu können.

Daniela Ludwig (CSU) schlug Theresa Strehhuber vor. Auch Theresa habe sich für ein Mandat im Rat beworben.

Manfred Huber interessierte, ob die Bewerber auch in Rottau präsent sein werden. Dies bejahten alle Kandidaten. Da der Jugendbeauftragte auch ein Bindeglied zum Jugendtreff sein sollte, interessierte Olaf Gruß, ob die Bewerber diesen kennen. Während Theresa und Laura den Treff als Besucher kennen, erklärte Andreas Pfautsch, dass er hierfür etwas zu alt sei, es ihn aber interessiere und Sebastian Bosch gab zu, bislang noch nie im Treff gewesen zu sein, er aber für alles offen sei.

Manfred Huber schlug daraufhin vor ein Team zu bilden und statt einem zwei oder mehr Jugendbeauftragte zu benennen. Dies gefiel auch Bürgermeister Kattari, der Sebastian Bosch und Theresa Strehhuber, die von den Räten am häufigsten genannt wurden, vorschlug.

Mehdi Akbari (UGL) bedauerte sehr, nicht alle vier Bewerber beschäftigen zu können. Thomas Göls (CSU) dankte zunächst den Bewerbern, die sehr viel Interesse zeigen. Das sei sehr anerkennenswert. Er befürwortete die Lösung das Amt auf mehrere Schultern zu verteilen. Einstimmig wurden dann Theresa Strehhuber und Sebastian Bosch zu Jugendbeauftragten bestellt.